3D-Artist:
Das sind wir Künstler, die Ihre Renderings, Visualisierungen und Animationen erstellen.
Alphakanal:
ist ein Graustufen-Bild, welches Transparenz angibt. Wobei Weiss 100% markiert bedeutet und Schwarz 0% markiert. Er dient dazu Bildbereiche freizustellen - vom Hintergund zu trennen. Ein typisches Szenario wäre ein gerendertes Bild mittles Alphakanal in ein Foto zu stellen - eine Fotomontage.
Animation:
Darunter versteht man jegliche Art von Bewegung, ob es nur ein Kameraschwenk ist, eine komplexe Maschinensimulation, oder das Dimmen eines Lichtes.
CG:
computer graphics; eine mittels Computer erzeugte Grafik oder Video.
DCC:
digital content creation; das Erzeugen digitalen Inhaltes - wird vorwiegend in der Film und Videobranche verwendet.
Fotomontage:
Eine Fotomontage bezeichnet die Integrierung eines CG-Elementes in ein reales Foto.
HDRI:
high dynamic range image; bezeichnet ein Bild mit erweitertem Helligkeitsumfang. Ein normales Foto hat eine vom Fotografen festgelegte maximale Helligkeit, sprich Weiß. Alle helleren Abschnitte im Bild sind "abgeschnitten". Bei HDRI's gibt es Bereiche die heller als Weiß sein können. Für Renderings ergibt sich daraus der Vorteil, dass zB Lampen oder helle Spiegelungen ihre reale, natürliche Helligkeitsinformation abgeben, ohne dass mittlere und dunkle Bereiche an Detail verlieren.
IES Licht:
sind physikalisch korrekte Modelle eines bestimmten Lichts_Lampe eines Leuchtenherstellers. Lichtstärke, Größe, Farbe, Abstrahlwinkel etc werden gemessen und genormt gespeichert. So kann Produkt X von Firma Y im Rendering simuliert werden.
Lighting:
Verschiedene Lichtverhältnisse, sei es eine Tages- oder eine Nachtsituation, oder eine effektvolle Innenraumbeleuchtung werden veranschaulicht. Es sind natürlich auch Schattensimulationen möglich.
State of art sind physikalisch korrekte Himmelsmodelle, Belichtung über HDRI's oder IES-Lichter.
Masken:
Man benötigt Masken um bei der Nachbearbeitung leichter bestimmte Bereiche eines Bildes verändern zu können. Es sind gleich wie Alphakanäle Graustufen-Bilder, wobei Weiss 100% markiert bedeutet und Schwarz 0% markiert. So kann man zB im fertig gerenderten Bild die Farbe eines Fensterrahmens ändern ohne das ganze Haus mit umzufärben.
Modelling:
Unter Modelling versteht man das Erzeugen oder Nachbilden von Realem in eine computergenerierte 3D Szene.
Im Bereich der Architekturvisualisierung ist es die Umsetzung von zweidimensionalen Plänen und Skizzen in ein dreidimensionales Modell.
Rendering:
Rendering ist die Berechnung der 3D Szene mit allen vorher genannten Punkten in ein Bild bzw. mehrerer Bilder für Videos.
Einerseits kann man "fertige" Bilder- sogenannte beauty-passes - rendern, aber auch zusätzliche Informationen, wie Masken, Tiefenkanäle, Bewegungsvektoren, Transparenzkanäle etc.
Render Engine:
Die Render-Engine ist das Programm , das die Berechnung der 3D Szene übernimmt. Übliche Engines sind etwa Vray, Mental Ray, Maxwell Render, Fryrender. Während die ersten beiden sehr flexibel in ihrem Einsatz sind und auf Geschwindigkeit optimiert sind, sind die zwei anderen auf physikalische Korrektheit getrimmt und bieten dadurch exzellente Ergebnisse, allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit.
Texturing:
Um die Wirklichkeit zu simulieren müssen Eigenschaften, wie Oberflächenfarbe, Textur, Reflexion, Glanz, Rauhigkeit Transparenz etc. definiert werden. Dazu zählt auch Displacement, welches zusätzliche Geometriedetails während des Renderings auf ein Modell zeichnet.